Sondeln in NRW,Genehmigung ? Wer kennt sich aus ?

Hier kann jeder über seine individuellen Erfahrungen mit den Landesdenkmalbehörden, Museen usw. berichten.

Moderatoren: Gladiator, jupppo

Antworten
guckstduda
Beiträge: 3
Registriert: 23.02.2010 18:24
Wohnort: Dortmund / NRW

Sondeln in NRW,Genehmigung ? Wer kennt sich aus ?

Beitrag von guckstduda » 24.02.2010 16:56

Hallo !
Ich bin ,was das Sondeln angeht ein absoluter neuling,daher brauche ich ein wenig Hilfe um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und keine etwäigen Denkmäle zu beschädigen.Die Frage ist nun,brauche ich eine Genehmigung für Privatgelände (nicht nur vom eigentümer)?.Was für eine Genehmigung für NRW brauche ich wenn ich in anders Gelände gehe und wie bekomme ich diese ? Weche Funde sind zu melden bzw. abzugeben?
Hoffe auf baldige Antwort.
LG Dirk
Hallo,

ja Du brauchst auch für ein Privatgelände eine entsprechende Denkmalrechtliche Genehmigung. Diese ist unabhängig von der Genehmigung des Grundstückeigentümers.
Die Genehmigung kannst Du bei der entsprechenden Behörde beantragen. Wenn Du Deinen Wohnort nennst, sagt ich Dir an wen Du Dich wenden musst.

Thomas
Ehrlich währt am längsten.

Barkhan
Beiträge: 4
Registriert: 11.07.2009 18:02
Wohnort: NRW / Ruhrgebiet

Beitrag von Barkhan » 26.02.2010 09:26

Hi,
aus Dortmund das ist ja mal was. Vielleicht trifft man sich ja mal und geht gemeinsam sondeln. Bin auch nicht sehr erfahren. Komme aus Witten. Habe mich letztes jahr schonmal an die zuständigen Stellen für die Genehmigung gewendet, aber es nicht weiter verfolgt. Müsste später mal in meinen Emails schauen, was ich da für Antworten bekam. Kann Dir diese Email zukommen lassen (beschreibt die genaue Vorgehensweise zur Genehmigung). Ich weiß aber noch, dass es eine Frau war, die sehr zuvorkommend war und genaustens beschrieben hat, wie man zu einer Genehmigung kommt.

Gruß
Barkhan

guckstduda
Beiträge: 3
Registriert: 23.02.2010 18:24
Wohnort: Dortmund / NRW

Hallo

Beitrag von guckstduda » 26.02.2010 13:55

Hallo !
Wäre schön wenn ich diese E-Mail bekommen könnte.
Wäre auch toll,wenn du mir deine bisherigen erfahrungen was das Sondeln angeht mitteilen könntest.Bisher habe ich mich noch nicht entscheiden können,was für ein Gerät es denn nun sein soll,ich denke aber es wird eine garrett ACE 250,die ist für den Anfang nicht so teuer und soll duch durchaus gute reultate liefern.Was meinst du ??
Ich denke wenn alle Genehmigungen da sind,steht einem gemeinsamen Sondelausflug sicherlich nichts im wege.
LG Dirk
Ehrlich währt am längsten.

Barkhan
Beiträge: 4
Registriert: 11.07.2009 18:02
Wohnort: NRW / Ruhrgebiet

Beitrag von Barkhan » 28.02.2010 17:27

Hallo,

den ACE 250 habe ich auch, ist erstmal OK denke ich.
Hier nun der Email-Verkehr. Erst die Antwort und etwas weiter unten meine Fragemail.


Guten Tag,

Ein Antrag auf Grabungserlaubnis ist bei der oberen Denkmalbehörde des entsprechenden Kreises zu stellen, wobei dies üblicherweise nicht per Mail geschieht. Dann wird die örtliche untere Denkmalbehörde, auf deren Gemeindegebiet gesucht werden soll, und die Außenstelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Abteilung Archäologie für Westfalen, entsprechend über Ihren Antrag unterrichtet und gebeten, hierzu Stellung zu nehmen. Sofern Sie bei den Archäologen noch nicht bekannt sein sollten, bitten diese Sie zu einem Gespräch nach Olpe. Üblicherweise werden bestimmte Bereiche (z. B. alte
Gemarkungsbezeichnungen) in den einzelnen Gemeinden bestimmt, in denen gesucht werden darf. Dies wird dann in einem Bescheid festgelegt. Wie lange solch ein Bescheid dauert, kann ich nicht pauschal sagen: aber gehen sie von einer Zeit von etwa 6 - 8 Wochen aus; wen Sie sich jedoch bereits jetzt mit Frau Schubert in Olpe vom Landschaftsverband in Verbindung setzen wollen, wird es wahrscheinlich sehr viel schneller gehen.

LWL-Archäologie für Westfalen
Außenstelle Olpe
In der Wüste 4
57462 Olpe
Tel.: 02761 9375-0

Der Bescheid kostet 50,00 Euro und gilt für ein Jahr, kann jedoch auf Antrag verlängert werden und kostet dann wiederum 50,00 Euro.

Mit freundlichem Gruß
Petra Soika-Bracht
Leiterin Abteilung Bauen und Wohnen des Ennepe-Ruhr-Kreises


>>> Meine Email >>>

Sehr geehrte Frau Soika,

ich möchte gerne eine Such-/ Grabungsgenehmigung nach §13 des Denkmalschutzgesetzes NRW beantragen und hoffe von Ihnen hierzu einige Informationen bzw. Hilfestellung zu bekommen. Die Genehmigung sollte für die Stadt Witten an der Ruhr ausgestellt werden. Ich hoffe Sie sind überhaupt die richtige Ansprechpartnerin für die Stadt Witten oder können mir vielleicht den richtigen Ansprechpartner nennen.

Folgende Fragen stellen sich mir.

1. Wie ist der Ablauf (die Vorgehensweise) eines solchen Antrages?

2. Werden Genehmigungen für ein gesamtes Stadtgebiet ausgesprochen,
oder werden bestimmte Bezirke vergeben?

3. Was würde so eine Genehmigung kosten und wie lange ist diese
gültig?


Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antworten