Flur & Flurstücke????

Suchtiefen von Detektoren, Verkauf von Funden usw..

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Söndli

Flur & Flurstücke????

Beitrag von Söndli » 24.01.2006 13:34

Hallöle Ihr Lieben,

woher erfahre ich oder auf welcher Karte kann ich feststellen welche Kennzeichnung bzw. Nummer welches Flurstück hat???

Vielen Dank vorab!!!!

Mit besten Grüßle
Barbara & Ingo

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Denarius
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Beitrag von Denarius » 24.01.2006 14:41

Hallöchen Kollegen!

Dat is' schwer und erfordert einen Gang zum Katasteramt. Die Benennung von Flurstücken im Rahmen der von Euch angestrebten Genehmigung, ist allerdings weder in der Sache hilfreich, noch praktikabel. Die zuständige Außenstelle für das Kölner Hinterland ist ja die in Nideggen-Wollersheim, hier zuständig Frau Petra Tuttlies (M.A.). Im Rahmen meines Antrages hat sich hier die Eintragung der gewünschten Flächen auf einer 1:25.000 Topo-Karte als ausreichend erwiesen. Wie dies seitens des Kölner Stadgebietes, hier zuständig Herr Dr. Hellenkemper, gehandhabt wird, vermag ich allerdings leider nicht zu beurteilen.

Gruss,
Albert

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reddi
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Beitrag von reddi » 24.01.2006 15:46

Die Nummern der einzelnen Flurstücke gibt es nur gegen Cash beim Katasteramt. Für meine Suchgenehmigung war DGK5 vollkommen ausreichend.

gruß,

reddi

Lojoer
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Beitrag von Lojoer » 24.01.2006 18:23

Na da haben wir Hessen es gut.
Die Flurkarten mit dazugehörendem Luftbild sind bei uns bei LIKA eingestellt. Einschließlich Gauss-Küger-Koordinaten
http://lika.hessen.de/cgi-bin/lika-orde ... 91a1faec17
einfach top
Gruß Jörg
Gruß
Jörg

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Denarius
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Beitrag von Denarius » 24.01.2006 21:14

Tja, - und hier offenbart sich ein künftig zu regelndes Problem:

Die Anträge müssen lt. Definition bei der Oberen Denkmalbehörde des Kreises gestellt werden. Diese reicht die Angelegenheit zur Prüfung an das zuständige Amt für Bodendenkmalpflege weiter und erteilt nach entsprechendem Feedback, die Genehmigung (oder auch nicht).

Bevor also der Antrag gestellt wird, ist eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Bodendenkmalamt sinnvoll und anzuraten. Auf die hier gestellten Anforderungen an das gewünschte Kartenmaterial sollte eingegangen werden, da die Obere Denkmalbehörde zwar die Genehmigungen erteilt, die Ausarbeitung und Absegnung derselbigen aber beim Amt für Bodendenkmalpflege verbleiben.

Insofern sollte es stets unser Ansinnen sein, dem eigentlich zuständigen Amt produktiv zuzuarbeiten und Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Mitunter ist eine Bearbeitung der Anträge einfacher, wenn auf dem Ausschnitt einer 1:25.000er Karte die zur Prospektion gewünschten Flächen eingetragen werden, als auf einem maßstäblich sehr kleinen 1:5000 Meßtischblatt.

Aber wie gesagt: Fragen macht hier schlauer. Zudem weiss das Amt für Bodendenkmalpflege, bzw. die dahinter stehenden Menschen, nach einem vorhergegangenem persönlichem Gespräch, wer der denn Antragsteller ist. Anstatt eben von der Oberen Denkmalbehörde einfach einen förmlichen Antrag zugestellt zu bekommen, der eben anonym ist und oftmals über die Beweggründe des gewünschten Metalldetektoreinsatzes wenig Auskunft gibt.

Empfehlensert, auch für künftige Aktiva, sind daher die Produkte des Landesvermessungsamtes NRW > http://www.lverma.nrw.de/ Hier speziell die TOP50 und Top25.

Im Internet abrufbar sind alle Kartenwerke (bis zu 1:5000, resp. Orthobildern) für NRW unter: www.geoserver.nrw.de

So denn: Ich wünsch Euch was,
Gruss,
Albert

Söndli

Beitrag von Söndli » 17.02.2006 16:23

@ all,

Danke, der Antrag ist bereits raus und nach Angaben der LVR außenstelle Overath ist eine einzeichnung in TOPO Karten 1:25000 ausreichend!

Na dann schauen wir mal ob es auch so richtig war!???

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reddi
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Beitrag von reddi » 17.02.2006 17:09

Sauber... aber wie will man auf der 1:25.000 ein Feld erkennen?

Naja, egal wird schon werden.

gruß,

reddi

Söndli

Beitrag von Söndli » 17.02.2006 17:16

Hallöle reddi,

na super, demoralisier uns noch!!!!

Laut Frau Gechter-Jones von der LVR Außenstelle Overath sollte dies ausreichend sein!

Kannst die 1.25000 karten nicht deuten????
Schwach!!!! :wink:

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reddi
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Beitrag von reddi » 17.02.2006 17:23

"Wird schon werden..." halte ich für nicht "demoralisierend" ;-)

Nur -dabei bleibe ich...- auf der 1.25.000er Karte sind die einzelne Felder meiner Umgebung nicht zu erkennen!
Soweit ich weiß, muss Deine Aussenstelle Deine Angaben noch ins interne Kartenwerk (und zwar die DGK5 = 1.5000) übertragen.
Das mach mal... aber ist ja ok wenn´s was wird.


gruß,
reddi

ps. UND es wird klappen...

Söndli

Beitrag von Söndli » 17.02.2006 17:30

Hallöle reddi,

wir wollten ja auch schon auf Karten umsteigen 1:5000 und uns sogar Flurkarten vom Katasteramt holen aber die gute Frau Gechter meinte es wäre nicht notwendig!!!

Also mal sehen was dabei heraus kommt!???
Ansonsten gehts auf zum Katasteramt und neue Karten besorgen :cry:

Lojoer
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Beitrag von Lojoer » 17.02.2006 18:52

Hi Söndli,
fangt mal ruhig mit einer 1:25.000 Karte an. Wenn sich dann zeigt, dass ihr auf eine Fundstelle gestoßen seit ist dann immer noch Zeit auf ein kleineren Maßstab umzusteigen.
Gruß Jörg
Gruß
Jörg

Söndli

Beitrag von Söndli » 20.02.2006 11:31

Hallöle Ihr Lieben,

@ lojoer,

ja, wir denken auch das es für die Genehmigung reichen sollte :D

Hast Recht, für die Fundstücke einzutragen sollte es eine DGK 5 sein da sieht man wenigstens etwas drauf :wink:

@dearius

Ja der geoserver ist echt gut denhabe ich auch schon in Benutzung
Und unter Links hier im Forum hab ich mal einen Link rein kopiert von Stadtpläne.de da hat man sogar Luftbilder bis 1:7500 :wink:

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