Gefallenenbergung   Zurück
 
Mehr als 800.000 deutsche Soldaten gelten auch noch nach über 60 Jahren als vermisst. Oft blieb den Angehörigen nur die Hoffnung, dass der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes, der auch bis heute eine intensive Suche nach Vermissten vornimmt, Erfolg hat.
Aber auch viele Sondengänger haben in den letzten Jahren private Suchdienste gebildet, die sich mit dem Thema Gefallenenbergung beschäftigen.

In vorderster Linie stehen dabei nach Eingang einer Suchanfrage sehr umfangreiche und zeitaufwendige Recherchen. Die Suchdienste schlüsseln die Feldpostnummern in die entsprechenden Einheiten um. Danach wird der Werdegang der entsprechenden Truppenteile nachvollzogen. Auch stehen diese Dienste meist mit den Traditionsverbänden der Truppenkameradschaften in Verbindung. Die gesammelten Informationen und Ergebnisse lassen die Suchdienste dann den entsprechenden Angehörigen zukommen. Sollten sich dabei Hinweise ergeben, wo der Vermisste damals bestattet wurde, wird nach einer Prüfung auch eine Ortung und Bergung durchgeführt. Metalldetektoren spielen auch hier eine herausragende Rolle, da gerade die metallenen Erkennungsmarken der toten Soldaten eine wichtige Stellung bei der Identifizierung der Gefallenen spielen.

Oftmals werden durch vorangegangene Hinweise oder Recherchen in den entsprechenden Ländern durch Sondengänger mehrtägige Such- und Bergungsfahrten vorgenommen. Die sterblichen Überreste werden nach Ihrer Identifizierung selbstverständlich einer würdigen Ruhestätte zugeführt.

 

 

 



Weiterführende Links zum Thema

www.drk-suchdienst.org/
www.com-de.pair.com/wast/
www.vermisst-gefallen.net/VKSVG.htm

 

 


    Zurück