Antikensuche   Zurück
 
Die Motivation des Antikensuchers geht ebenso wie bei Archäologen von der Neugierde und der Suche nach unseren historischen Wurzeln aus. Mit seiner Sonde begibt er sich auf eine Zeitreise in unsere Vergangenheit und findet Gegenstände, die vor Hunderten, ja vor Tausenden von Jahren verloren wurden.

Vor allem durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung, Straßen- und andere Bebauungsmaßnahmen sowie durch Erosion und andere Umwelteinflüsse sind nämlich gerade diese Objekte in den letzten Jahrzehnten einer größtenteils unwiederbringlichen Zerstörung ausgesetzt.

Der Antiksucher kann somit auch zu einem wichtigen Partner für die Archäologie werden, wie es in einigen Bundesländern bereits von den zuständigen Denkmalämtern erkannt wird.

Bei all der damit verbundenen Faszination muss sich der Antiksucher allerdings der Verantwortung bewusst sein, die mit dem Bergen von antiken Artefakten verbunden ist. Ein Antikensucher führt penible Aufzeichnung über seine Funde, die Fundorte und die Fundumstände und stellt diese Fakten über Fundmeldungen den Denkmalschutzbehörden für eine wissenschaftliche Auswertung zur Verfügung.

Die von Antiksuchern gemachten Funde sind zwar nur in wenigen Ausnahmen von materiellem Wert und stehen in keinem Verhältnis zu investierter Zeit oder Kosten; der wissenschaftliche Wert ist jedoch zweifelsfrei gegeben.

Anhand einer Vielzahl von Beispielen ist zu belegen, dass die Antiksucher mit Metalldetektoren wesentliche Beiträge zur Geschichtsforschung geleistet haben.

Als positives Beispiel soll hier z.B. die intensive Zusammenarbeit zwischen Sondengängern und Archäologen in Großbritannien genannt werden.

 

 

 



Weiterführende Links zum Thema

www.fan-nds.de/
www.bramsche-aktuell.de/varus/varus.htm
www.zdf.de

Achtung:
Die Nachforschung nach Bodendenkmalen ist grundsätzlich genehmigungspflichtig.

    Zurück  

 

Tony Clunn

Tony Clunn 2